FABIAN ZURBRIGGEN
 
   
   
 

 

Vielleicht haben Sie folgenden Witz schon mal gehört:

Eine Blondine geht zum Frisör. Der Frisör sagt: „Nehmen Sie bitte die Kopfhörer ab!“. Die Blondine wehrt sich: „Nein, das geht doch nicht.“ Erwidert der Frisör: „Aber ich kann Ihnen so doch nicht die Haare schneiden!“ und setzt ihr die Kopfhörer ab. Nach einem kurzen Moment fällt sie tot um. Erstaunt nimmt er den Kopfhörer und hört hinein: „Einatmen,… ausatmen, … einatmen, …“

 

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich will mich nicht lustig machen über Blondinen. Bei der Meditation geht es zuerst mal darum, sich auf die Atmung zu konzentrieren, also regelmässig und tief zu atmen. Nichts anderes als sich ständig zu sagen: Einatmen,… ausatmen, … einatmen, …

So einfach das scheint, so schwierig ist es dann doch, stets regelmässig und tief zu atmen. In unserem Alltag atmen wir oftmals unbewusst eher flach, und je nach Gefühlszustand kann auch der Rhythmus unserer Atmung gestört sein. Traurigkeit kann die Atmung zittrig werden lassen, im Stress atmen wir schnell und flach, wenn wir wütend sind vielleicht schnaubend. Für einen Schauspieler kann das gerade ein Hilfsmittel sein, sich in einen Gemütszustand hineinzuversetzen. Er imitiert die typische Atmung eines Gemütszustands, indem er z.B. schluchzend und zitternd ein- und ausatmet.

 

In der Meditation benötigt es viel Konzentration auf die Atmung. In ihr liegt Kraft und Ruhe, wenn sie tief und regelmässig ist. Wenn man abschweift, wird sie sogleich viel flacher und wird durch Gedanken und Gefühle im Rhythmus gestört.

Als ich im Zendo in Japan manchmal mehrere Stunden meditierte, dann hatte ich immer grossen Appetit beim Essen. Zum einen weil die Konzentration auch Energie verbrauchte, zum anderen weil die Verdauung angeregt und stark war, wie ein Feuer, das im Bauch schwelt. Wenn ein Feuer gut mit Luft versorgt ist, dann brennt es gut. Ein Feuer, das schlecht mit Luft versorgt ist, erstickt und gibt Rauch und Qualm von sich. Genau so schien es mir mit der Verdauung zu sein, eine tiefe Atmung regte das Verdauungs“feuer“ an.

 

Der berühmte Zen-Philosoph Kitaro Nishida hat einmal gesagt: „Der Grund meines Herzens ist so tief, dass er von den Wellen der Freude und der Trauer nicht bewegt wird.“

Unsere Atmung soll unerschütterlich sein, tief und ruhig. Dann kann sie uns diese Erfahrung nahe bringen, die der Zen-Philosoph mit seinen Worten beschreibt.

Eine entspannte Atmung trägt viel zu unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden bei. Umgekehrt macht uns eine flache Atmung unstabiler, auch im Geiste.

Vielleicht sollten wir uns einfach öfter mal daran erinnern, tief durchzuatmen. „Langsam ausatmen… und einatmen, langsam ausatmen … und einatmen, …“ - und uns als Erinnerungshilfe einen Kopfhörer aufsetzen? ;-)

 

 

 
 
Hier finden Sie Informationen und Empfehlungen für die Schweizer Nationalratswahlen 2015. Ich stelle Ihnen wertvolle Kandidaten für den Nationalrat vor und gebe Ihnen eine Wahlempfehlung für den Ständerat im Kanton Wallis. In den Wochen vor den Wahlen werde ich auf dieser Webseite laufend meine Positionen und Gedanken zu aktuellen Themen veröffentlichen. Ausserdem finden Sie Informationen zur Politik der SVP. Ich hoffe, Ihnen bei der richtigen Wahl helfen zu können.
 
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FABIAN ZURBRIGGEN

 

Vielleicht haben Sie folgenden Witz schon mal gehört:

Eine Blondine geht zum Frisör. Der Frisör sagt: „Nehmen Sie bitte die Kopfhörer ab!“. Die Blondine wehrt sich: „Nein, das geht doch nicht.“ Erwidert der Frisör: „Aber ich kann Ihnen so doch nicht die Haare schneiden!“ und setzt ihr die Kopfhörer ab. Nach einem kurzen Moment fällt sie tot um. Erstaunt nimmt er den Kopfhörer und hört hinein: „Einatmen,… ausatmen, … einatmen, …“

 

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich will mich nicht lustig machen über Blondinen. Bei der Meditation geht es zuerst mal darum, sich auf die Atmung zu konzentrieren, also regelmässig und tief zu atmen. Nichts anderes als sich ständig zu sagen: Einatmen,… ausatmen, … einatmen, …

So einfach das scheint, so schwierig ist es dann doch, stets regelmässig und tief zu atmen. In unserem Alltag atmen wir oftmals unbewusst eher flach, und je nach Gefühlszustand kann auch der Rhythmus unserer Atmung gestört sein. Traurigkeit kann die Atmung zittrig werden lassen, im Stress atmen wir schnell und flach, wenn wir wütend sind vielleicht schnaubend. Für einen Schauspieler kann das gerade ein Hilfsmittel sein, sich in einen Gemütszustand hineinzuversetzen. Er imitiert die typische Atmung eines Gemütszustands, indem er z.B. schluchzend und zitternd ein- und ausatmet.

 

In der Meditation benötigt es viel Konzentration auf die Atmung. In ihr liegt Kraft und Ruhe, wenn sie tief und regelmässig ist. Wenn man abschweift, wird sie sogleich viel flacher und wird durch Gedanken und Gefühle im Rhythmus gestört.

Als ich im Zendo in Japan manchmal mehrere Stunden meditierte, dann hatte ich immer grossen Appetit beim Essen. Zum einen weil die Konzentration auch Energie verbrauchte, zum anderen weil die Verdauung angeregt und stark war, wie ein Feuer, das im Bauch schwelt. Wenn ein Feuer gut mit Luft versorgt ist, dann brennt es gut. Ein Feuer, das schlecht mit Luft versorgt ist, erstickt und gibt Rauch und Qualm von sich. Genau so schien es mir mit der Verdauung zu sein, eine tiefe Atmung regte das Verdauungs“feuer“ an.

 

Der berühmte Zen-Philosoph Kitaro Nishida hat einmal gesagt: „Der Grund meines Herzens ist so tief, dass er von den Wellen der Freude und der Trauer nicht bewegt wird.“

Unsere Atmung soll unerschütterlich sein, tief und ruhig. Dann kann sie uns diese Erfahrung nahe bringen, die der Zen-Philosoph mit seinen Worten beschreibt.

Eine entspannte Atmung trägt viel zu unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden bei. Umgekehrt macht uns eine flache Atmung unstabiler, auch im Geiste.

Vielleicht sollten wir uns einfach öfter mal daran erinnern, tief durchzuatmen. „Langsam ausatmen… und einatmen, langsam ausatmen … und einatmen, …“ - und uns als Erinnerungshilfe einen Kopfhörer aufsetzen? ;-)

 

 

Hier finden Sie Informationen und Empfehlungen für die Schweizer Nationalratswahlen 2015. Ich stelle Ihnen wertvolle Kandidaten für den Nationalrat vor und gebe Ihnen eine Wahlempfehlung für den Ständerat im Kanton Wallis. In den Wochen vor den Wahlen werde ich auf dieser Webseite laufend meine Positionen und Gedanken zu aktuellen Themen veröffentlichen. Ausserdem finden Sie Informationen zur Politik der SVP. Ich hoffe, Ihnen bei der richtigen Wahl helfen zu können.
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