FABIAN ZURBRIGGEN
 
   
   
 

 

Seltsamerweise ist der Friedhof ein Ort, an dem mir bewusst wird, was Heimat für mich bedeutet. Denn dort sehe ich all die Leute, die etwas zu meinem Leben beigetragen haben, fühle mich dankbar für das, was sie mir gegeben haben, und zugleich traurig, dass sie nicht mehr da sind.

 

Ich weiss nicht, wie das ein Kind heute erlebt, aber in meiner Kindheit haben die Erwachsenen im Dorf einen zurechtgewiesen, wenn man Dummheiten angestellt hat. Erwachsene waren Autoritätspersonen und Vorbilder. Auch auf dem Weg nach Hause konnte allein die Präsenz eines Erwachsenen mich daran erinnern, dass ich mich anständig verhalten sollte. Nehmen heute die Erwachsenen noch in dieser Weise Anteil am Leben der Kinder?

 

Am Friedhof erinnere ich mich an jene, die meine Kindheit und mein Erwachsenwerden geprägt haben. Manche bloss dadurch, dass sie da waren und am Dorfleben teilnahmen, und ich sie vielleicht in der Messe gesehen habe. Ein älterer Mann erinnerte mich jedes Mal, wenn ich ihn sah, an ein Chamäleon und ich wunderte mich jedes Mal wieso. Auch wenn ich eigentlich nie mit ihm gesprochen habe, so konnte ich ihn immer sonntags in der Messe sehen. Er hat dem Dorf Charakter und Farbe verliehen und zur Konstanz der Gemeinschaft beigetragen.

 

Kapelle

 

Natürlich gab es auch sehr viele engere Kontakte und Austausch mit den Menschen im Dorf. Zum Beispiel wenn ich als Kind kopflos im Garten des Nachbarn umherrannte und spielte und wohl auch ein paar Salatköpfe dabei angestossen habe, bis der Nachbar wütend mit rotem Kopf zu laufen kam und schimpfte. Er schien ein ordentlicher und gewissenhafter Mensch zu sein. Bis ins hohe Alter ging er unablässig seiner Arbeit nach, er stand täglich früh auf und schaute zu seinen Schafen. Mit seiner Stetigkeit hat er auch meinem Leben Ordnung und Halt gegeben.

 

Tagtäglich zeigen die Menschen im Dorf Haltung und gehen ihrem Werk nach, wie in stillem Konsens. Es mag selbstverständlich scheinen und ist es doch nicht. Im eigenen Leben kann es mal hoch und mal runter gehen. Im Dorf geht das Leben weiter, darauf ist Verlass. Der Rhythmus der Gesellschaft trägt, gibt Kraft und Halt, färbt ab und ermutigt. Diese Menschen, mit denen ich zusammenlebe, bilden ein Stück meiner Heimat. Ich bin dankbar, in diesem Dorf gross geworden zu sein und noch heute dort leben zu können.

 
 
Hier finden Sie Informationen und Empfehlungen für die Schweizer Nationalratswahlen 2015. Ich stelle Ihnen wertvolle Kandidaten für den Nationalrat vor und gebe Ihnen eine Wahlempfehlung für den Ständerat im Kanton Wallis. In den Wochen vor den Wahlen werde ich auf dieser Webseite laufend meine Positionen und Gedanken zu aktuellen Themen veröffentlichen. Ausserdem finden Sie Informationen zur Politik der SVP. Ich hoffe, Ihnen bei der richtigen Wahl helfen zu können.
 
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FABIAN ZURBRIGGEN

 

Seltsamerweise ist der Friedhof ein Ort, an dem mir bewusst wird, was Heimat für mich bedeutet. Denn dort sehe ich all die Leute, die etwas zu meinem Leben beigetragen haben, fühle mich dankbar für das, was sie mir gegeben haben, und zugleich traurig, dass sie nicht mehr da sind.

 

Ich weiss nicht, wie das ein Kind heute erlebt, aber in meiner Kindheit haben die Erwachsenen im Dorf einen zurechtgewiesen, wenn man Dummheiten angestellt hat. Erwachsene waren Autoritätspersonen und Vorbilder. Auch auf dem Weg nach Hause konnte allein die Präsenz eines Erwachsenen mich daran erinnern, dass ich mich anständig verhalten sollte. Nehmen heute die Erwachsenen noch in dieser Weise Anteil am Leben der Kinder?

 

Am Friedhof erinnere ich mich an jene, die meine Kindheit und mein Erwachsenwerden geprägt haben. Manche bloss dadurch, dass sie da waren und am Dorfleben teilnahmen, und ich sie vielleicht in der Messe gesehen habe. Ein älterer Mann erinnerte mich jedes Mal, wenn ich ihn sah, an ein Chamäleon und ich wunderte mich jedes Mal wieso. Auch wenn ich eigentlich nie mit ihm gesprochen habe, so konnte ich ihn immer sonntags in der Messe sehen. Er hat dem Dorf Charakter und Farbe verliehen und zur Konstanz der Gemeinschaft beigetragen.

 

Kapelle

 

Natürlich gab es auch sehr viele engere Kontakte und Austausch mit den Menschen im Dorf. Zum Beispiel wenn ich als Kind kopflos im Garten des Nachbarn umherrannte und spielte und wohl auch ein paar Salatköpfe dabei angestossen habe, bis der Nachbar wütend mit rotem Kopf zu laufen kam und schimpfte. Er schien ein ordentlicher und gewissenhafter Mensch zu sein. Bis ins hohe Alter ging er unablässig seiner Arbeit nach, er stand täglich früh auf und schaute zu seinen Schafen. Mit seiner Stetigkeit hat er auch meinem Leben Ordnung und Halt gegeben.

 

Tagtäglich zeigen die Menschen im Dorf Haltung und gehen ihrem Werk nach, wie in stillem Konsens. Es mag selbstverständlich scheinen und ist es doch nicht. Im eigenen Leben kann es mal hoch und mal runter gehen. Im Dorf geht das Leben weiter, darauf ist Verlass. Der Rhythmus der Gesellschaft trägt, gibt Kraft und Halt, färbt ab und ermutigt. Diese Menschen, mit denen ich zusammenlebe, bilden ein Stück meiner Heimat. Ich bin dankbar, in diesem Dorf gross geworden zu sein und noch heute dort leben zu können.

Hier finden Sie Informationen und Empfehlungen für die Schweizer Nationalratswahlen 2015. Ich stelle Ihnen wertvolle Kandidaten für den Nationalrat vor und gebe Ihnen eine Wahlempfehlung für den Ständerat im Kanton Wallis. In den Wochen vor den Wahlen werde ich auf dieser Webseite laufend meine Positionen und Gedanken zu aktuellen Themen veröffentlichen. Ausserdem finden Sie Informationen zur Politik der SVP. Ich hoffe, Ihnen bei der richtigen Wahl helfen zu können.
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